Der Irak steht vor der Herausforderung, auf starke Verbündete wie die USA angewiesen zu sein, um die Gefahr einer Wiedererstarkung des IS entgegenzuwirken. Gleichzeitig bemüht sich die irakische Regierung darum, ein Gleichgewicht in ihren Beziehungen sowohl zu den USA als auch zum Iran zu halten, wobei sie es dem Iran gestattet, schiitische Milizen im Land zu unterstützen.
In seiner Stellungnahme in der Jerusalem Post analysiert Florian Hartleb die aktuelle Lage: Trotz des Verlusts seines Kalifats bleibt der IS eine erhebliche Bedrohung. Die Organisation rekrutiert Kämpfer weltweit, insbesondere in westlichen Ländern, wo das Phänomen der “einsamen Wölfe” immer mehr zur Normalität wird.
Florian Hartleb, Politikwissenschaftler und Mitglied von Acipss, betont, dass der Einfluss des IS weit über den Nahen Osten hinausgeht. Er weist darauf hin, dass die Organisation ihre Macht aus Terrorakten in Europa und Amerika bezieht, wie beispielsweise in Moskau beobachtet wurde. Er merkt an, dass paradoxerweise die Bedrohung durch den IS momentan vor allem im Westen intensiv überwacht werden muss.
Für weiterführende Informationen lesen Sie bitte den vollständigen Artikel auf der Jerusalem Post.
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