Nach dem jihadistischen Terroranschlag in Villach analysierte ACIPSS-Direktor Paul Schliefsteiner in ORF III Aktuell die sicherheitspolitischen Herausforderungen und Handlungsoptionen für Österreich.
Er unterstrich die Notwendigkeit der Beobachtung von Online-Aktivitäten, um Radikalisierung frühzeitig zu erkennen und präventiv eingreifen zu können. Allerdings erfordere eine wirksame Umsetzung ausreichende finanzielle und personelle Ressourcen.
Da es für ein kleines Land wie Österreich schwierig sei, den Content auf großen internationalen Plattformen effektiv zu beobachten, sei eine europäische Lösung erforderlich. Nur durch eine verstärkte Zusammenarbeit auf EU-Ebene könnten nicht nur rechtliche Rahmenbedingungen verbessert, sondern auch technische Lösungen entwickelt und operative Maßnahmen umgesetzt werden, um extremistische Inhalte effizient zu erkennen und zu bekämpfen.
Die vollständige Sendung ist in der ORF-TVthek abrufbar:
https://on.orf.at/video/14263802/15822426/terrorismusexperte-zahl-der-vorkommnisse-haeuft-sich
You may also like
-
Straße von Hormus: Dr. Jeremy Stöhs im Kurier
-
Geheimdienste im Irankrieg und die Straße von Hormus: Jeremy Stöhs im Interview
-
ACIPSS-DIREKTOR PAUL SCHLIEFSTEINER BEI Ö1 „PUNKT EINS“
-
ACIPSS-Forscher Thomas Riegler veröffentlicht „Spionagestadt Wien“
-
Europa in der sicherheitspolitischen Grauzone: Strategische Herausforderungen