Am 4. November 2025 fand im RESOWI-Zentrum der Universität Graz der gut besuchte Gastvortrag „Game Over – Suchtverhalten bei digitalen Spielen“ statt. Die Veranstaltung wurde von SICHER LEBEN in Kooperation mit ACIPSS durchgeführt und widmete sich einem hochaktuellen gesellschaftlichen Thema: dem verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Spielen, insbesondere im Kinder- und Jugendbereich.
Als Vortragender sprach Markus Meschik, Leiter der Fachstelle für digitale Spiele „enter“ in Graz, über die vielschichtigen Zusammenhänge zwischen Gaming, Suchtpotenzial und Gewalt. In seinem fachlich fundierten und zugleich praxisnahen Vortrag zeigte er auf, wo berechtigte Sorgen bestehen – und wo digitale Spiele häufig zu Unrecht problematisiert werden.
Im Mittelpunkt standen dabei:
- Merkmale von pathologischem Spielverhalten und der pädagogische Umgang damit
- Geldausgaben und Geschäftsmodelle in digitalen Spielen, wie In-Game-Käufe und Abonnements
- Die Zusammenhänge zwischen dargestellter Gewalt und realem Verhalten
Besonders wertvoll war der differenzierte Blick auf die Lebensrealität junger Menschen: Digitale Spiele sind heute fester Bestandteil ihres Alltags – gleichzeitig braucht es jedoch klare Orientierung, Medienkompetenz und Aufklärung für Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen.
Der Vortrag stieß auf großes Interesse und führte im Anschluss zu einer intensiven Diskussion mit dem Publikum, in der zahlreiche praktische Fragen aus dem Familien- und Schulalltag aufgegriffen wurden. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig der sachliche Austausch über Chancen und Risiken digitaler Medien ist.
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