Austrian Maritime Conference 2025 setzte starke Impulse für Österreichs maritime Zukunft

Am 14. November 2025 zeigte die Austrian Maritime Conference 2025 eindrucksvoll, wie eng Österreich – trotz seiner Binnenlage – mit dem maritimen Raum verflochten ist. An der REWI der Universität Graz diskutierten über 75 Expertinnen und Experten aus Österreich und ganz Europa zentrale Fragen der internationalen Sicherheits-, Wirtschafts- und Umweltpolitik.

Im Fokus der Konferenz standen unter anderem globale Lieferketten, die Energieversorgung, geopolitische und ökologische Risiken sowie internationale Rechtsnormen im maritimen Raum. Die Beiträge machten deutlich, wie unmittelbar Österreich von Entwicklungen auf den Weltmeeren betroffen ist – wirtschaftlich, sicherheitspolitisch und strategisch.

Zu den hochrangigen Vortragenden zählten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Diplomatie und Wissenschaft, darunter der Generalsekretär des Bundesministerium für Landesverteidigung, Arnold Kammel, sowie der frühere Botschafter und internationale Rechtsexperte Helmut Türk.

Die zentrale Botschaft der Konferenz war eindeutig: Österreich braucht eine umfassende sicherheits-, wirtschafts- und außenpolitische Auseinandersetzung mit dem maritimen Raum. Eine nationale Meeresstrategie wird zunehmend als notwendig erachtet, um bestehende Abhängigkeiten frühzeitig zu erkennen und neue Chancen gezielt zu nutzen.

Ein großer Dank gilt allen Vortragenden, Partnern und Teilnehmenden sowie dem engagierten Team der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Graz und von ACIPSS, die diese Konferenz inhaltlich wie organisatorisch möglich gemacht haben.