ACIPSS-Forscher Dr. Florian Hartleb warnt in einem aktuellen Beitrag auf t-online.de vor einer oft unterschätzten Entwicklung: Radikalisierung von Jugendlichen verlagert sich immer stärker in den digitalen Raum. Rekrutierung, Identitätsbildung und Eskalation passieren über Plattformen, Online-Communities und Subkulturen – häufig getarnt als scheinbar harmloser oder „edgy“ Content.
Aktuelle Ermittlungen zeigen zudem, dass sehr junge Beschuldigte deutlich früher in extremistische Netzwerke geraten können, als viele Erwachsene annehmen. Hartlebs zentrale Botschaft: Prävention beginnt nicht erst bei Strafverfahren, sondern viel früher – im digitalen Alltag junger Menschen.
Wichtige Ansatzpunkte sind digitale Resilienz, besser ausgestattete Schulen, mehr Orientierung für Eltern im Umgang mit Plattformkulturen sowie eine enge Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen, Jugendhilfe, Plattformen und Sicherheitsbehörden.
You may also like
-
36. ACIPSS-TAGUNG: DESINFORMATION – HERAUSFORDERUNG FÜR STAAT UND GESELLSCHAFT
-
Maritime Sicherheit in der Krise – Die Straße von Hormus und ihre globalen Auswirkungen
-
ACIPSS beim Bildungsforum bei den Minoriten am 23. Juni
-
ANALYSE: MEHR SPIONAGE GEGEN ÖSTERREICHS MILITÄR
-
Straße von Hormus: Dr. Jeremy Stöhs im Kurier